Hausverkauf Frankfurt

Makler, Preis und Steuerpflicht – was Sie beim Hausverkauf bedenken müssen

Spielen Sie mit dem Gedanken, Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verkaufen? Dann sollten Sie sich zunächst über einige Fragen Klarheit verschaffen. Wollen Sie den Verkauf selbst durchführen oder einen Makler dafür beauftragen? Welchen Preis können Sie für Ihre Immobilie fordern und welchen Teil Ihres Gewinns müssen Sie hernach an den Fiskus abführen? Im Folgenden finden Sie einen Leitfaden, in dem die wichtigsten Fragen zusammengefasst sind, die Sie vorab klären sollten.

Sollte ich einen Makler beauftragen?

Ob Sie den Hausverkauf selbst in die Hand nehmen oder den Verkauf einem erfahrenen Makler anvertrauen, hängt in erster Linie davon ab, ob Sie sich die Organisation des Hausverkaufs selbst zutrauen und in welcher Situation sich der Immobilienmarkt in Ihrer Gegend befindet. Trifft ein geringes Angebot an Häusern auf eine hohe Nachfrage, können Sie sich die Kosten für den Makler oft sparen. Andernfalls sollten Sie in Erwägung ziehen, die Erfahrung des Maklers bei der Vermarktung, dem Erstellen von Exposés und der preislichen Bewertung von Immobilien in Ihrer Region zu nutzen. Auch wenn Sie sich dafür entscheiden, einen Makler zu beauftragen, sollten Sie diesen nach Kräften unterstützen und insbesondere erforderliche Unterlagen wie den Grundbuchauszug, den Energieausweis der Immobilie sowie die Bauakte des Hauses zur Verfügung stellen.

Wie lege ich den Preis für das Haus fest?

Wenn Sie Ihr Haus ohne Hilfe eines Maklers verkaufen wollen, sollten Sie die Entwicklungen des lokalen Immobilienmarkts über einen gewissen Zeitraum hinweg verfolgen, um anhand vergleichbarer Objekten eine Vorstellung vom Wert der eigenen Immobilie zu erhalten. Sie sollten sich dann überlegen, was Sie bereits in Ihre Immobilie investiert haben, um beim Verkauf zumindest keinen Verlust zu machen. Im Internet lässt sich relativ kostengünstig Hilfe holen, mit der Sie den ungefähren Wert Ihres Hauses mittels eines Gutachtens feststellen lassen können. Für eine genauere Schätzung müssten Sie allerdings einen Sachverständigen beauftragen, der ungleich teurer ist.

Ist mein Hausverkauf steuerpflichtig?

Gemäß §23 Einkommensteuergesetz sind Einnahmen aus privaten Veräußerungsgeschäften prinzipiell steuerpflichtig. In zwei Fällen sind Verkäufe hiervon ausgenommen: Erstens können Sie die Steuerpflicht umgehen, wenn die Spekulationsfrist für Ihr Objekt bereits abgelaufen ist. Dafür müssen zwischen Bau bzw. Kauf der Immobilie und ihrem Verkauf mindestens zehn Jahre liegen.

Ebenfalls nicht steuerpflichtig ist ein Immobilienverkauf dann, wenn die Immobilie ausschließlich selbst genutzt oder mindestens im Kalenderjahr des Verkaufs sowie der zwei vorangegangenen Jahre privat bewohnt wurde. Eine Eigennutzung im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn der Eigentümer selbst oder aber die unterhaltspflichtigen Kinder in dem Verkaufsobjekt gewohnt haben.

Sollten Sie auf den Hausverkauf Steuern entrichten müssen, so werden diese auf den Verkaufserlös fällig, wobei von dem zu versteuernden Betrag noch die Veräußerungskosten und die Anschaffungskosten der Immobilie abgehen. Die Höhe Ihres persönlichen Steuersatzes hängt von Ihrem gesamten, steuerpflichtigen Einkommen ab.

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Lydia Ishikawa Immobilien GmbH

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Frankfurt

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