Wie viele Makler kann ich beauftragen?

Kein Makler, ein Makler, viele Makler

Der beste Weg zum Verkauf von Wohnung und Haus

Immer mehr Deutsche entdecken die Investition in Immobilien als lukrative Kapitalanlage. Allerdings haben die meisten privaten Immobilienverkäufer wenig Erfahrung mit dem Prozess der Veräußerung von Grundstücken, Wohngebäuden oder Wohnungen. Viele haben die Immobilie vor längerer Zeit erworben und wollen sie nun aus finanziellen Gründen, einem berufsbedingten Umzug oder der Familienplanung wieder losschlagen. Andere haben das Haus ihrer Eltern oder Großeltern geerbt, jedoch keine Möglichkeit es zu nutzen.

In diesen Fällen stellt sich die Frage, ob man den Immobilienverkauf in eigener Regie abwickeln möchte oder die Hilfe professioneller Immobilienmakler in Anspruch nimmt. Folgendes sollte bei der Entscheidungsfindung bedacht werden.

Kein Makler

Es gibt keine zwingende Notwendigkeit, den Verkauf eines Immobilienobjektes über einen Makler laufen zu lassen. Im Gegenteil – es gibt gute Gründe die dagegen sprechen. Zunächst einmal verlangt ein Makler bei erfolgreicher Vermittlung eines Käufers eine Courtage. Für diese gibt es keine gesetzliche Regelung. In den meisten Bundesländern liegt sie bei etwa 6% des Verkaufspreises. Bei größeren Objekten werden dann schnell vier- bis fünfstellige Beträge fällig, die der Verkäufer sparen könnte bzw. nicht auf den Preis seines Objektes aufschlagen müsste. Zum anderen bieten Online-Plattformen mittlerweile auch Privatpersonen die Möglichkeit, ihre Immobilie einem großen Kreis potenzieller Käufer vorzustellen, und schließlich muss der Verkäufer ohnehin die für den Verkauf wichtigen Unterlagen wie Grundbuchauszug, Lageplan und Energieausweis selbst zusammenstellen. Fragt sich also: Was spricht für den Makler?

Ein Makler

Der Verkauf eines Hauses ist oft ein längerer Prozess. Mit einigen Inseraten auf Immobilienplattformen und im lokalen Anzeiger ist es meist nicht getan. Aus der Gruppe der Kaufinteressenten sollten solvente Kandidaten vorab herausgefiltert werden, um unnötigen "Besichtigungstourismus" zu vermeiden. Das kann ein Makler leisten. Auch um die Besichtigungstermine kann er sich kümmern, was für Sie unter Umständen eine große Zeitersparnis bedeutet.

Des Weiteren kennt der Makler den örtlichen Markt und kann so bei der Preisfindung behilflich sein. Da seine Provision einen erfolgreichen Verkauf voraussetzt, liegt es in seinem eigenen Interesse, einen gut zahlenden Käufer zu finden und den Verkaufsprozess zügig abzuschließen. Seine vielfältigen Kontakte bieten die Möglichkeit, Ihre Immobilie schneller bei ernsthaft Interessierten Käufern bekannt zu machen, und seine professionelle Erfahrung kann bei der Besichtigung und der Verkaufsverhandlung bares Geld wert sein.

Viele Makler

Warum einen Makler beauftragen, wenn auch mehrere gleichzeitig für Sie arbeiten können? Da die Maklercourtage nur bei erfolgreicher Vermittlung fällig wird, zahlen Sie in der Regel nicht mehr, wenn Sie mehr als einen Makler mit der Vermittlung Ihrer Immobilie betrauen. Insbesondere bei schwer vermittelbaren Objekten kann dies durchaus sinnvoll sein. Doch Vorsicht: Wenn Sie von mehreren Makler auf den gleichen Kaufinteressenten hingewiesen werden, dann müssen Sie die Courtage unter Umständen am Ende mehrfach zahlen.

Wenn Sie sich für die Inanspruchnahme der Leistungen eines Maklers entscheiden, sollten Sie in jedem Fall vorher sicherstellen, dass es ein seriöser Anbieter ist. Vorabzahlungen sollten Sie prinzipiell ablehnen. Vergleichen Sie zunächst mehrere Angebote und treffen Sie klare Absprachen. So können Sie auf professionelle Hilfe bauen und sich eine Menge Ärger ersparen.

  • Artikel bewerten
    (0 Stimmen)
  • Freigegeben in Hausverkauf
  • Gelesen 1354 mal
Lydia Ishikawa Immobilien GmbH

Senior Immobilienmakler,

Lydia Ishikawa immobilien,

Frankfurt

Mehr in dieser Kategorie: « Hausverlosung Probleme mit dem Makler »

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Nach oben