Kosten bei Hausverkauf

Hausverkauf – Diese Kosten kommen auf Sie zu

Bei dem Verkauf eines Hauses können vielfältige Kosten auf den Verkäufer zukommen.
Welche Kosten entstehen, wenn ich mein Haus inseriere und wer erhält beim Verkauf die Courtage?

Rechtzeitig vor der Veräußerung seiner Immobilie sollte sich jeder Hausverkäufer einen Überblick über die Kosten beim Hausverkauf verschaffen.
Ein durch einen Sachverständigen durchgeführtes Wertgutachten verschafft dem Verkäufer einen objektiven Richtwert für seine Verkaufsverhandlungen. Die (verhandelbaren) Preise für ein Wertgutachten, die wesentlich von der Komplexität und Individualität eines Gebäudes abhängen, trägt der Verkäufer. Kurzgutachten, die anhand weniger standardisierter Kriterien nur einen überschlägigen Marktwert ermitteln, sind bereits ab wenigen hundert Euro erhältlich.
Wer eine Immobilie ohne Einschaltung eines Immobilienmaklers veräußern möchte, der wird häufig eigene Zeitungs- oder Internetanzeigen schalten. Eine ideale Möglichkeit hierfür ist die private Immobilienanzeige auf ImmobilienScout24. Bei der Anzeigenlaufzeit können Sie zwischen 14 Tagen, einem Monat und drei Monaten wählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, eine Anzeige mit unbegrenzter Laufzeit zu buchen. Für den Verkauf eines Hauses empfiehlt sich aus o.g. Gründen in den meisten Fällen die längere Anzeigenlaufzeit. Wenn Sie Ihr Haus über längere Zeit nicht verkaufen können, sollten Sie zusätzlich in Erwägung ziehen, es zu vermieten. Die Kosten pro Anzeige liegen etwa bei 25 EUR/ Monat und für drei Monaten bei ca. 100 EUR.

Für den Verkäufer des Hauses entstehen auch Kosten für die Löschung von Rechten Dritter (z. B. einer zugunsten seiner Hausbank eingetragenen Grundschuld), Notarauslagen und Gebühren nach Beendigung des Rechtsgeschäfts, z. B. Telefon- und Faxgebühren, Porto- und Kopiergebühren. Eventuell kann es erforderlich sein, ein bestehendes Wohnrecht zu löschen, um einen Immobilienverkauf zu ermöglichen. Wenn es nach der Beauftragung eines Notars doch nicht zum Abschluss eines Kaufvertrages kommen sollte, sind die bereits entstandenen Kosten durch diejenige Vertragspartei zu übernehmen, die den Notar beauftragt hat. Daher ist es für den Verkäufer am zweckmäßigsten, dem Käufer die Auswahl eines Notars seines Vertrauens zu überlassen. Auch die Kosten für die Löschung vorhandener Grundschulden trägt der Verkäufer.
Ebenso kann die Einschaltung eines Immobilienmaklers in die Verkaufsbemühungen Kosten verursachen. Im Erfolgsfall wird eine anteilige Maklergebühr (Courtage) fällig.
Eine Möglichkeit wäre, dass sich Verkäufer und Käufer die Maklerprovision teilen. Demnach trägt jede Partei die Hälfte der anfallenden Provision, die in diesem Fall dann nur bei etwa 3,57 Prozent des Immobilienpreises liegen würde.

Weitere anfallende Kosten für den Hausverkäufer können sein: Energieausweis, Spekulationssteuer, Werbungskosten wie Schaltung von Anzeigen und eine Grunderwerbssteuer.

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Lydia Ishikawa Immobilien GmbH

Senior Immobilienmakler,

Lydia Ishikawa immobilien,

Frankfurt

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