Hausverkauf als Erbengemeinschaft

Ein Hausverkauf als Erbengemeinschaft kann Nerven kosten – muss er aber nicht

Trauerfälle bringen Familien oft enger zusammen. Doch schon kurz nach dem Begräbnis können ungeklärte Erbfragen für erbitterten Streit in der Familie sorgen. Entgegen der Ratschläge von Fachanwälten setzen nur etwa 15% aller Einwohner Deutschlands ein Testament auf. Zugleich steigt das hierzulande jährlich vererbte Vermögen stetig an. 254 Milliarden Euro waren es im vergangenen Jahr, zwei Drittel davon in Gestalt von Immobilien. So sehen sich immer mehr Nachkommen mit dem Problem konfrontiert, eine Eigentumswohnung oder ein Haus als Teil einer Erbengemeinschaft vermacht zu bekommen. Wenn die Vorstellungen der Erben, was mit dem Nachlass anzufangen sei, stark auseinandergehen, dann ist Streit programmiert.

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Notar beim Hausverkauf

Der Notar beim Immobilienverkauf - Leistungen, Kosten, Probleme

Der Kauf eines Hauses muss von einem Notar beurkundet werden. Auch die Eintragung des neuen Eigentümers ins Grundbuch ist notwendig. Wie? Das erfahren Sie nachfolgend.

Die Bezahlung der Notarkosten ist Verhandlungssache. Üblich ist, dass der Käufer den Notar bezahlt. Wer ein Haus auf Kredit kauft, hat der Bank als Sicherheit in der Regel eine Grund­schuld zu bestellen.

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Hausverkauf und Grundbuch

Eintragung ins Grundbuch beim Hauskauf - was Sie dabei beachten sollten

Ein Haus lässt sich nicht mit Handschlag verkaufen. Sie müssen jeden Hauskauf im Grundbuch eintragen lassen. Die Eintragung ist nur mit notarieller Beurkundung möglich. 

Der Eigentumswechsel geschieht dadurch, dass der bisherige Eigentümer auszieht und der neue Eigentümer einzieht. Klingt einfach, ist es aber nicht. Das richtige Leben sieht anders aus. Der wichtigste Schritt ist zugleich der erste: Die notarielle Beurkundung.
Ein Grundbuch sichert den Immobilienbestand, d.h. dass es bei Immobilien um gewichtige wirtschaftliche Güter geht. Daher ist es wichtig, die Eigentumsverhältnisse klipp und klar zu regeln und potenzielle Unstimmigkeiten von vornherein auszuschließen.
Außerdem werden Immobilien über Generationen vererbt. Nach einigen Jahren würde vielleicht niemand mehr wissen, wie die Eigentumsrechte ursprünglich einmal waren, und Erben und Nachbarn würden sich endlos untereinander streiten. Aus diesem Grunde werden bei den Amtsgerichten die Grundbücher geführt. Deren Inhalte basieren auf den amtlichen Katasterplänen, nach denen Grundstücke genau eingemessen, registriert und zugeordnet werden.

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Schadenersatz nach Hausverkauf

Schadenersatz nach Hausverkauf: Eine offene Rechtsfrage

Bis zu welcher Höhe sind Schadenersatzforderungen nach dem Hausverkauf zulässig? Der Bundesgerichtshof muss entscheiden.

Mit Interesse dürften Immobilienbesitzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen wollen, derzeit nach Karlsruhe blicken. Dort verhandelt der Bundesgerichtshof dieser Tage einen Fall, in dem eine junge Frau unwissentlich ein von Hausschwamm befallenes Objekt verkaufte. Nun fordert der Käufer 640.000 Euro Schadenersatz. Das Bonmot: Der Verkaufspreis betrug lediglich 260.000 Euro.

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